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Kommentare
Weshalb man am Cossi besser
Weshalb man am Cossi besser ausschließlich im Sommer angeln, seine Katze ebenso wie seinen Ehemann pfleglich behandeln sollte und warum ein Paravent in den Praxisräumen einer nymphomanen Psychologin nicht mit einem Pavillon verwechselt werden sollte… Antworten auf diese Fragen fand der vergnügte Zuschauer am 30.09.2011 im DachTheater des Haus Steinstraße. Ich kann jedem, der sich bei Situationskomik vor Lachen herzhaft ausschütten kann, diese Theaterform nur wärmstens ans Herz legen. Erneut (denn auch ich bin Wiederholungstäter) war ich von der Phantasie, Kreativität und Ausdrucksstärke der Schauspieler begeistert und blicke auf einen kurzweiligen Abend zurück. VIELEN DANK dafür an die „Verantwortlichen“ und um es mit den Worten eines großen Komikers zu sagen „Sage niemals so dahin, der Unsinn habe keinen Sinn.
In Stunden, wo der Unsinn waltet, sind die Sorgen ausgeschaltet.
Sorgenlos sein ist Gewinn, also macht der Unsinn... Sinn.“
Der große Kraula oder "Wo bitte geht es nach Straßstrein?"
Wer hätte gedacht, dass man die zur traurigen Geste geformte, der Leere verzweifelnd schuldige mimischen Muskulatur des treuen Herzschlags des Haus Steinstraße namens Micha in wahres Gegenteil zu wandeln wusste. Welcher Mensch mit Verstand setzte sich schon an einem so unglaublich warmen Herbsttag am Ende des Septembers, an dem die Kneipen eigentlich schon die Heizpilze herausholen, in das Dachgestühl des Haus Steinstraße, um die Spruchpiloten bei einer Langformimprovisation zu bestaunen, statt einem kühlen Bier oder Chai Latte auf der „Karli“ zu fröhnen. Die meisten Leipziger und Umlandmenschen gedachten dieser außergewöhnlichen Alternative leider nicht. Doch Gott sei Dank ließ das Schicksal wenige treue Zuhörer in den kleinen Bühnensaal keineswegs verirren, die es schätzten, nicht nur ihre Leber, sondern auch das meistens vom Alltag müde Hirn mit pikanter improvisierter Theaterkunst zu erfreuen und den Körper mit durch Lachmuskeln produzierten Endorphinen zu überfluten. Und sogar an die Bewegungstherapie wurde in der üblichen aerobicanmutend Erwärmungsschütteltherapie und Beckenbodenmobilistaion gedacht und durch Therapeutin Dörte durchgeführt. Nachdem der „Beginn“ aus drei vorgespielten (emotiondarlegenden) „Enden“ mehrklatschig herausgefiltert wurde, ging es dann „lüstern“ mit „5,4,3,2,1 und los!“ (dieses mal mussten wir mit 1,2,3,4,5 zählen) los.
Und so sei es. Die 6 Spruchpiloten mit Musikus Arve am Tastenorgan, den beiden Herren Mario und Andreas nebst Damen Birgit, Dörte und Kathrin begannen mit einem mysteriösem Treffen unter der Codewortkopplung „auf dem Schrottplatz nahe der Autobahn A 10“. Liegt dort vielleicht der vermeintlich irdische Ort „Straßstrein“, den eine französische Pilgerin auf der Suche nach ihrer Brille (zumindest übersetzte der akustische Untertitelsprecher so die elegante Wortwahl) erfragte, als sie die grauen Herren im langen schwarzen Ledermantel traf? Dank der Verpackungskünstler bei DHL dauerte es länger als 60min, um ein kubisches „zerbrechliches“ Paket mit 500 innenliegenden Kartons auszupacken, ohne zu wissen, welchen Gegenstand zu erwarten man wagte. Da kann man sich wahrlich vorstellen, dass man danach eine Sitzung bei Frau Prof. Dr. Dr. med. psych.psych. Walther benötigt, die der Schminkprozedur anmutend eine aufgespritzte Powerlippe haben musste, die besonders das Sprechen erschweren sollte, wobei die Stärke der geheimen Sexualtherapeutin ja eine andere war. Im Umgang mit liebesbedürftiger Katze Minka hat sie jedenfalls so ihre chemischen Varianten, um das Viertatzenwesen ruhig zu stellen, damit der wertvolle „Pavillon“ nicht beschädigt wird und die surrenden Staubsauersessions ungestört durchgeführt werden können. Notfalls hilft eben gegen die rezidivierende Katzenbehaarung des edlen Innenmobiliars auch die Drohung mit dem Tierheim oder eben dem Küchenmesser... Ihre hormoninduzierten Auswucherungen im Umgang mit Katze,Ehemann und Patienten unterstützen die Vermutung, die Gutste befinde sich in den Wechseljahren, von einer Lebenskrise nicht zu sprechen, denn im Gesicht sprießen auch noch Pickel, die einem sanften Schrei entlocken, der so manches Glas zum Zerspringen bringen würde. Ehemann Hans Peter wählt dagegen eine Therapie der besonderen Selbsterkennung durch Abwesenheit mit hochprozentigem Gebräu am Cospudener See. Durch den erfolgreichen Fang (monströser) Hechtinnen, die zuvor grazil anmutend durch die Tiefen des Sees schwammen, versucht er die Leere seiner Ehe mit triebsam liebessüchtiger Ehefrau Frau Dr.psych.psych. Walther zu ertränken, sich im Spiegelbild des ruhigen Sees selbst zu erkennen. Nur komisch, dass da plötzlich Taucher (mit Helm) mitten am Reformationstag noch baden gehen und am Ende auch noch seine gefischte Schatulle begehrtes Suchobjekt war. Das Publikum erhoffte sich natürlich den Inhalt als ein Geheimnis in Tatortformat oder Indiana Jones-gleich. Dass das Improteam dabei aber den Schlüssel zur Selbsterkenntnis in den Raum warf, brachte wohl so einige zum Nachdenken. Ein wichtiges Thema, was der „große“ Kraula, der Frau Walther dann wie Jesus Christus am Kreuz leuchtend erschien, als Warnung mitgab. SIE hatte eben diese Botschaft, die Kraula über die Felder und Seen verstreut hatte, nicht erkannt. Dadurch hatte sich der treuliebende Ehemann Hans Peter selbsterkannt von ihr getrennt, um den Liebeswahn seiner Frau zu Patienten (allen voran Herr Meier) nicht mehr ertragen zu müssen. Katze Minka verpasste ihr dann noch ein fauchig kratzendes Andenken. Der graue Herr tauchte hin und wieder auf und erwartete sicher auch mehr, als ein Zettelchen „Erkenne dich selbst.“...dabei hätte ihm das vielleicht geholfen, um seine karge Nüchternheit mit Farbe zu füllen und seine Mitmenschen statt mit seiner Kühle und resoluten Respektlosigkeit (selbst die gute Frau Walther musste Tabakwolken in der eigenen Praxis erdulden, denn sonst drohten die Killerameisen)auch mal ins eigene Herz zu lassen. Herr Meier erkannte die Unwichtgkeit eines begehrten Schatzes, der einem vielleicht ja Reichtum und Macht verschaffte, als ihm ein Junge im Herbstwind seinen Drachen schenkte... menschliche Zuneigung war doch viel wertvoller, als eine geheime Schatulle, in der ja aber eben „nur“ ein weiser Wink des großen Kraula stand. Die sexuelle Erlösung der zunächst zugeknöpften Frau Schmidt nebst der an verzweifelten Selbstheilungsversuchen scheiternden Frau Walther, die mit aller Finesse der Selbstgeißelung ihres Glutäus maximus ihre Triebe zu verhindern versuchte, (welche aber Gott sei Dank versagte) erfolgte dann der finale Akt der Selbsterkennung und fand ein gutes Ende... hinter dem Paravent im Pavillon.
Ihr lieben Spruchpiloten, mal wieder habt ihr die Zuschauer mit Euren feinen Rollen der diazepamabhängigen Minka, graziler Hechtin und „nakender“ Ente, grauem Herr mit Zigarrette, leuchtendem Kraula-Erlöser, frustriertem Ehemann der sein Glück zu angeln suchte und wieder Kind gewordenem Drachenbesitzer die Herzen Eurer Fans erfreut. Und wie schon bei den Spruchpiloten erwartet, wurde auch das menschliche Ohr mit den Klängen der durch Arve souverän und liebevoll gestreichelten Klaviatur nebst improvisierten Liedern der Spruchpiloten nicht vergessen und verwöhnt.
Die zahlreichen Lachtränen, die ich vergossen habe, konnte auch kein kühles Bier auf der „Karli“ nicht ersetzen. Lieber gehe ich nach „Straßstrein“, um mich selbst zu erkennen.
Danke
Ganz schön kriminell
Als hätte das irrsinnige Gewitter mit einem Regenguss aus einer modernen Saunadusche-und das mitten im Septembersterben-alle Spuren des Verbrechens, was dort am 24.9.2010 im Dachgeschoss des Hauses Steinstraße geschah, fortspülen wollen, so dass meine Wenigkeit immer mit dem Drahtesel auf Achse bei einem Inder einkehren musste, als es doch so gemütlich über die Zusammenhänge eines Mordes im Korsettgeschäft nachdenken wollte...nun, bei einem Gin Tonic-natürlich war es Bombay Sapphire Dry Gin- kam ich zu dem Schluß, das es hätte noch so schütten können, doch die Erinnerungen in meiner Großhirnrinde konnte dieses herbstliche Gewitter definitiv NICHT fortschwemmen...da kamen sie...aus allen Richtungen, es war ein regelrechtes ("inder")nationales Altentreffen der "ergrauten" (das soll nur heißen, dass der Sockel noch immer steht!) Spruchpiloten, die im Moment auch auf Suche nach hoffnungsvollem Impronachwuchs sind,um die zweite Krimilangform zu spielen. Was muss es für ein Gefühl sein mit Begriffen wie: hochgradig depressiv, extrovertiertes Nahrungskettenangebot, Korsettgeschäft, cholerische Kriminaler in den Köpfen der Spruchpiloten vorgehen, bevor sie die Bühen betreten. Das werden Synapsen im limbischen System geweckt, der Adrenalinschub und die hohen Dosen an Serotonin (ein Mangel führt übrigens zu Depressionen) veranlassen dann ein mutiges Gemüt zum Taumel auf die Bühne. Und wie wurde unser Zwerchfell auf die Probe gestellt, als der keineswegs engstirnige, nein, in anderen Sphären schwebende Besitzer des Korsettgeschäftes (zwischendurch war es mal ein Dessousladenbesitzer, auch net schlecht)DIE Leiche entdeckte, die zuvor noch mit Kreidestrichen auf den 100Dollar Parkettboden des Dachgeschosses des Dachtheaters gemalt wurde (ich wusste schon immer als Knochenpsychiater, dass Menschen in den skurilsten Positionen überleben können).Madame Komissar mit Helfer Micha werden glatt zu tiefenpsychologisch systemischen Familientherapeuten, um ein "verquicktes Gewirr" aus bekifften Lulus und gedopeten Lillys, die unter Fuchtel einer scharfen Trainerin stehen, die es sich all zu gern bequem auf dem Schoß eines Willi Wallraffs macht, um den Hüftschwung beengter eingeschnürter Weiblichkeiten zu beurteilen, um aus einem Foto ein goldbeschichtetes Medium zu reißen. Da brachte der elegante Beinschwung und die rhythmischen Muskelkontraktionen der pelvitrochantären Muskulatur jener Lulu (wenn sie es denn zu diesem Zeitpunkt war) trotz ihres durch "Lines" betäubten Kleinhirns schon eine ordentliche Portion Wind in das muffige Studio. Aufrechtes Laufen im Rahmen der Leichtathletik und das Bettgewerbe sind eben doch ähnliche Disziplinen, nicht umsonst nennt man Zweiteres horizontales Jogging, in dem "frau" ganz offen ihre Position einnimmt, um als erste am Ziel zu sein. Training dafür gab es genug, die 352 imaginären Seilsprünge der Uschi haben mindestens so viele Kalorien verbraucht, wie die Nase jenen Michas schnüffelte...Damenparfüm... was zu guter Letzt durch den maskulin degenerierten Unterarm der Uschi am Shirt des Ladenbesitzers klebte, der ein Schädelhirntrauma mindestens 3° erleiden musste, als er einmal den Duft von schwergewichtigen Hanteln kennenlernen durfte...wie es da spritzte:Pfu...pfu..zisch...spratzl...würg...spratzl...bis die schlanke Männlichkeit dann doch zu Boden ging...wieviel Speichel sich wohl im Mund sammelte...
Es war eine Orgie aus den dunklen Seiten der Menschheit:Drogen...und die lieben Ärzte kamen da mal wieder (zurecht) echt schlecht davon...immerhin haben wir keinen Respekt vor Venen...aber Psychiater???...horizontales Gewerbe als Leistungssport, engstirnige Korsettagen, zwei pfiffige wohlüberlegte Komissäre,3 Weibsen mit supranasal verschiedenen Fähigkeiten und dennoch waren sie alle gleich und MÖRDER,ein Besitzer mit Schädelweh, ein flüchtiger Zuhälter... das sin Themen... und doch das wahre Leben...brauchen wir nicht Tabus, um unser Leben interessanter zu gestalten? Natürlich nicht zu vergessen, die polyphone musikalische Gestaltung am Klafünf durch Arve und die geschichteninduzierende Beleuchtung durch Andreas. Liebe Spruchpiloten, es war mal wieder wunderbar unterhaltsam...danke.
Auftritt an ungewöhnlichem Ort
Die Gäste und MitarbeiterInnen des Tagestreffs für Wohnungslose in der Rückmarsdorfer Straße, 04179 Leipzig, danken den Akteuren der "Spruchlandung" sehr herzlich für ihren Auftritt am 8. Juni im Garten des Tagestreffs/ Integrationshauses und für ihre Spende zugunsten der Arbeit mit Wohnungslosen. Wir haben uns sehr, sehr gefreut, wieder einmal richig Kultur erleben zu können. Es gab laufend etwas zu lachen, zu staunen, mitzudenken und mitzugestalten. Wie kurios Alltägliches daherkommen kann, wenn man nur leicht den Kontext ändert, ist verblüffend und lustig. So kann man altbekannte Dinge neu entdecken, manchmal sogar etwas lernen, Ärger relativieren, Liebenswertes und Tröstliches finden.
Künftig werden wir die Ausrede von Männern, angeblich "immer nur einwas auf einmal" zu können, nicht mehr gelten lassen, denn "Spruchlandung" hat das Gegenteil bewiesen! Hut ab vor diesem Können, einen kauzigen Charakter zu verkörpern und gleichzeitig für einen andere Person zu denken und zu sprechen! Dazu kommt eine weitere Schwierigkeit: Das Publikum darf bestimmen, welche Rolle in welchem Kontext ad hoc zu verkörpern sind. Große Klasse!
Nochmals herzlich dankeschön und weiterhin viel Freude und Erfolg bei Ihren Auftritten! Uns hat es gefallen und wir empfehlen Sie gern weiter!
Gerit Schleusener, Leiterin Tagestreff
Ganz oben, fast über gesamt Leipzig blickend
Meine lieben Spruchpiloten,
nun saß ich dort ganz oben, fast über gesamt Leipzig blickend, in dem Dachtheater bei eurer ersten Krimi-Lang-Form. Ihr jungfräulich, ich jungfräulich, da ich das erste Mal die Ehre hatte, euch spielen zu sehen. Doch meine anfängliche Besorgnis - ich muss es ehrlich zu geben- gebührte viel mehr dem Ort als euch. Ein Raum im Dachgeschoss, Außentemperaturen von mindestens über 20 °C und wie sollte es anders sein, ein Fenster in schwindelerregender Höhe und von der Decke leuchtend mindestens 30 500Watt Strahler.
Ich täuschte mich. Nicht der Raum vollbrachte mir eine Hitzewallung, nein, eure Leistung und die sichtliche Freude an dem Ungewissen auf der schwarzen Bühne. Eure steigende Freude spiegelte sich immer deutlicher in dem Publikum wider. Was wird kommen. Wer wird kommen. Wie wird wer und als was kommen. Eine Improshow. Ganz klar. Verschwert durch die Auflage: Krimi. Doch sehr nah an der Realität spielend, ereignete sich ein:
MORD
eines Mannes auf der Damentoilette im Hundeverein
Die abstruse Geschichte fand ihren Lauf. Ein Hundeverein - einem Dorf mit 300 Einwohnern ähnelnd. Ein Serum - aus ausgepresstem Schmetterlingsflügelstaub. Eine Chefin - korrupt und liebesdurstig. Ein Handlanger - nach Ruhm lechzend. Ihr perfider Plan: Manipulation der Hundezucht, aus B- Hund wird A-Hunden. Ein Mord - für das Schweigen und den Ruhm.
Doch! Ausgetrickst durch den verstecken Ermittler mit dem unwiderstehlichen Wimpernschlag und dem heldenhaften Mut der mitwissenden, ein wenig naiv, wenn nicht sogar hypochondrisch angehauchten Geliebten des Ermordeten. Die Trotz Morddrohung ihrerseits die Wahrheit, so gut sie es konnte, dem Kommissaren übermittelte. Ein Kommissar, dem sein kindliches Hobby, Fußballbilder zu sammeln wichtiger zu sein schien als der skrupellose Mord im Hundeverein, verhindert mit seinem Kollegen in letzter Sekunde, die Flucht und einen weiteren Mord durch die an Größenwahn erkrankten Hundevereinschefin.
Nicht zu vergessen bleibt - in jeglicher Hinsicht- die gefühlskalte von Schmerzen im Nacken geplagte Mutter des Ermordeten- die Stimme gleich eines Diktators.
Danke für das schöne und unterhaltsame Stück. Ich hatte dort ganz oben, fast über gesamt Leipzig blickenden, Freude euch beim Spielen zu zusehen!!
Euer neuster Fan,
Katharina
PS: Aber was wäre ein wahrhaftig brillianter Krimi ohne Musik?! Überzeugt euch selber und geht nach ganz oben, genau, der Ort von wo aus man fast über gesamt Leipzig blicken kann. Und merkt, was nur ein paar Klänge vollbringen können.
Regency Ballroom Auftritt am 21.10.09
Liebe Piloten,
Schade das Ihr nicht mit dabei ward - es war einfach amazing, wonderful, unbelievable, georgeous... wir haben mit unserer 2-Mann-Show (1-Frau +1-Mann Show) vor einem ausverkauften Haus gespielt...
San Francisco liegt uns zu Füßen. Da unsere Autogrammkarten ausgegangen sind, würden wir uns freuen, wenn ihr uns dringend Neue zuschicken könntet.
Christina + Tobias (2-Spruchpiloten unter Einfluß von kalifornischem Rotwein)
Alles andere als ein Bonsai Elefant
Ein Elefant sollte vorkommen...und DAS im Thema Schla...schl...schlll...schlampenfieber?Wie sollten die Spruchpiloten diese GROßE GRAUE Herausforderung nur bewältigen? Klatsch (in die Hände) und los gings, befreite das Publikum aus dem erwärmenden Elfmeter im Supermarktwald mit einer ganz und gar nicht grauen, sondern bunten Geschichte beginnend mit einer "faszinierenden Persönlichkeit ", dem Sunnyboy Manfred, der seine Becken(boden)gürtelmuskulatur nicht nur durch das Tragen stylischer Skischuhe und Polieren seiner "befriedigenden Sammlung" aus Skiern und Skistöcken trainierte, sondern seinem Beruf als Mathelehrer alle Ehre machte, in dem er seine "fiebrigen Schlampen" nacheinander im Integral summierte und dann wieder (aus)löschte, Herzen pubertierender Abiturienten dividierte äh...brach...aber Gott sei Dank wurde das Leid junger Weibsenherzen durch die Geburt eines Bonsaielefantens mit Knopf am Ohr gerettet. Jener Kleine namens Tini, bequem auf einen Handteller passend wurde mittels Schnittlauch und franzöischen Pfefferminzlikör ernährt und trainierte sich im Bonsaielefanten-Kung-Fu, wobei er von einer Busfahrsüchtigen Dame auf Whiskey umgestellt wurde, was den Kleinen zusammen mit seinem st...st...sto...stotttttter...nden Halbbruder Martin nicht nur an Größe sondern auch an Mut wachsen ließ, so dass am Ende der böse Nachbar von Bertchen und dem Superbonsaielefant gemeinsam mit Martin und Freunden von Jenny, dem Integral erster Ordnung aus Manfreds Sammlung, zu Boden gekämpft wurde und Jenny aus der Misere befreit wurde. Schlussendlich im Gesang vereint, alles hat vor Glück geweint, durch die Klänge des geborgten Korrepetitor Lothar souverän begleitet wurde dem begeisterten Publikum noch ein zusammenfassendes Freeze geschenkt...danke für Euch und Eure Ideen! Ich habe seit langem mal wieder Zwerchfellmuskelkater gehabt und wünsche Euch, dass auch mal ein paar andere Zuschauer außer Eurem treusten Fan etwas ins Gästebuch schreiben, Ihr macht das nämlich soooooooo g...ggg.....gggganz vorzüglich gut!!!Eure Caroline
...Tini der Bonsai-Elefant
...Tini der Bonsai-Elefant und Schlampenfieber, Integralrechung und Skistiefel: da kommt auch die Museumsnacht Halzig und Leiple nicht gegen an. Es war ein unschlagbar komischer und interessanter Abend. Meine Hochachtung dafür, wie ihr Spruchpiloten es geschafft habt aus den so "abstrusen" Begriffen von uns nettem Publikum :-) eine zusammenhängende Geschichte zu erspielen. Auch der "Abspann" war einfach nur gut. Ich freue mich schon Euch wiederzusehen und wünsche weiter viel Spaß am Spiel und viel ebenso begeistertes Publikum.
Liebe Grüße,
Ines Rohling
It's magic
Weil es immer wieder heißt "jaaaa, das ist doch alles eingeübt!", möchte ich mal einen kleinen Einblick in die Improvisation geben. Wir sehen also Birgit, wie sie traurig etwas eingräbt. Ich stehe an der Seite und imitiere dazu eine Krähe, um die traurig-schaurige Atmosphäre zu unterstützen. Plötzlich fängt Birgit an, sich irritiert umzuschauen, und da kommt Céline auf die Idee, dem Krächzen einen Namen zu geben. "Hol mich hier raus, hol mich raus". Okay! Birgit wusste bis dahin nicht, dass sie etwas Lebendiges eingegraben hatte, das nun wieder erwacht war. Für sie war es wohl eine Blume gewesen. Sie musste sich aber darauf einstellen und fing gleich wieder an, das Dings auszugraben und es auf der Hand zu halten. Und da war er geboren: Tini, der Bonsai-Elefant, der von da an das ganze Stück mächtig belebte!
Nein, das war nicht einstudiert, und der ganze Rest auch nicht. Das ist das Tolle an der Impro.
Spruchpilot David
Weihnachtsfeier
Wo trifft man eine knusprige Weihnachtsgans, einen hyperaktiven Elch und ein wachsames Erdmännchen? In dieser herrlichen Kombination wohl nur bei "Spruchlandung"! Kommt dann noch ein rasanter Frisörbesuch und ein verschwiemelter Blick ins unterbesetzte Lehrerzimmer hinzu, kennt die Begeisterung des kundigen Publikums keine Grenzen.
"Kant" bedankt sich für diesen Höhepunkt auf unserer diesjährigen Weihnachtsfeier!
das war in der tat ein sehr
das war in der tat ein sehr gelungener auftritt! bitte weiter so und mehr davon. ihr könntet das im ballsport sehr erfolgreiche rotationsprinzip noch etwas konsequenter anwenden.
es gruesst euch der afrikanische arbeiter aus reihe eins
Eine lange Kurzform ohne Längen
Wer hätte das gedacht, dass ich beim gestrigem Besuch der Spruchgelandeten erstmals die Angst hatte,keine Karte und Platz zu ergattern, wenn man das Menschenträubchen vor der dunklen Nebenstraße beim Leipziger "Telegraphen" betrachtete. Aber irgendwie passten alle rein und dann kamen die Freunde des Improtheaters voll auf ihre Kosten: Los ging es mit wilder Improvisation durch Sonata facile in Moll zur Marseillaise (eine musikalische Ankündigung der bunten Schauspielergruppe?) und dem eigens entworfenem Spruchlandungsmotiv mit Tusch auf dem Keyboard zu lebhaften, bewegungslosen Standbildern zu bewegten Beziehungsszenen zwischen Landwirt mit "sägsschem" Slang und Herren von hohem Rang - sogar die Glucken gackerten im Hintergrund und gaben dem Gepick durch Hüstelleien eine qualitative Bewertung-der in 10 Minuten noch zur Gräfin wollte, welche dann in 10 Sekunden ihrer geschwängerte Tochter an den Mann brachte (Schöner Einfall,Celine!).Ja, und außerdem waren da noch die wilden Elefanten, die man leider nichtküssen darf, entworfen von nikotinsüchtigen ausgebrannten Schriftstellern, die schamigen Nacktmulle, aber paarungsbereit vor vollem Publikum, aus dem Fenster stürzende Kanninchen, die junge Männer in suizidaler Absicht einen Lebenswillen geben oder der Tod im Kostüm eines Meerschweinchens...alles im allen ein wieder einmal gelungener Abend mit garantiertem Zwerchfelltraining...eben ein Stück Lebensqualität durch ein Team, was nicht nur in der Zahl durch neue Schauspieler sondern auch in der Zusammenarbeit, Zusammenspiel und an Einfallsreichtum (zusammen)gewachsen ist. Weiter so!
Auftritt
Dankeschön an "Spruchlandung" für den gelungenen Auftritt zum
Hoffest bei Ostwald - wir buchen euch gern nochmal.
Die Fauna und Flora...und die Tiere
Ach, wie wunderbar, dass es für den sächsischen Auenwald keine "(S)Bruchlandung" geworden ist, sondern dass die bastrocktragende Dörthe den empathischen Großbaulöwen Holger getroffen hat, jener, der von seinen "StadtinderStadt"-größenwahnsinnigen Praktikanten Instruktionen zur Umsetzung des Renaissancerathauses der Altstadt zugunsten eines Schwimmbades in der 3.Etage erhalten hat,umstimmen konnte, die Fauna-Flora...und die Tiere der sächsischen grünen Lunge zu erhalten. Welch wunderbare Romanze mitten in einem Buddenbrocktauglichem Schwesterndrama mit allergischen Reaktionen auf Heidekrauthaltigem Kleid und überdimensional großen 5jährigen, der die Profession seiner Tante zur Passion macht (Maultrommel lockt Vögelchen auf Finger)...ja, und nicht zu vergessen die musikalische Untermalung aus dem Organ des Klafünfs, noch ein Tier, was durch die Hände von Arve gestreichelt wurde...insgesamt eine wirklich gelungene Langformuraufführung der 8 Spruchpiloten, die kein Elfmeterschießen (Türkei-Kroatien) benötigten, um einen gerechten Sieger zu ermitteln...sie waren alle Sieger...Danke für den schönen Abend! Ein treuer Fan
betreff? ich will nur kurz was sagen...
schöne homepage
gut gemachtes impro gefällt mir sowieso(da)!!!!
liebe grüße
lothar
Hallo! Schöne, luftig
Hallo!
Schöne, luftig gestaltete Seite! Würde ja gerne wissen, was in dem Koffer ist....
Liebe Grüße For Elle
p.s. Wäre es nicht eine Idee, die Köpfe auf dem Gruppenfoto mit den jeweiligen Einzelvorstellungen zu verlinken?
Danke für die Anregung
Hab ich gleich umgesetzt. Der Inhalt des Koffers ist übrigens ein Geheimnis, das während unserer Show gelüftet wird :) Die nächste ist am 21.6. um 21:30 im Lofft.
-Mirko
Liebe gruesse !!!
hallo alle, hoffe es geht euch gut....ihr sind jetzt profi's geworden oder ??? viel erfolg und viel spass wunsche ich euch alle !!
gruesse aus Dublin - Róisín x
Liebe Spruchpiloten, schön,
Liebe Spruchpiloten,
schön, dass Ihr den Weg nach Altenburg gefunden habt. Vielen Dank für die unkomplizierte Zusammenarbeit. Hat großen Spaß gemacht und verlangt nach Fortsetzung...
Beste Grüße (auch von den übrigen Zeitgeist-Mitgliedern)
Also ich muss jetzt mal ein
Also ich muss jetzt mal ein großes LOB loswerden!!! Auch wenn ihr heute auf unserer Bühne gespielt habt und es mir bei jeder Nummer in den Gliedern zuckte ;)
Aber war echt große Klasse!Nun ihr wisst hoffentlich das die erste Reihe wohl jetzt geschlossen zu eurer Anhängerschaft wird!Es hat sich also gelohnt unsere Probe heute EXTRA für euch zu verküzen!Naja erstmal gute Nacht und wer weiß vielleicht sehen wir uns ja sogar mal wieder!!!P.S.:Würde mich(und sicher uns alle)freuen wenn ihr euch mal ne Vorstellung("Pension Schöller")von uns ansehen kommt!->Weg ist ja jetzt auch bekannt!Also gute Nacht
Tobias, der letzte in der Namensliste
Wir, deine größten Fans (neben deiner Mutti) grüßen DICH!!!!
P.S. Übrigens, wir finden,Du hast doch zugenommen, aber ein kleiner Bauch macht sexy.
Es grüßen Iris, Anja, Ute, Juliane und Astrid.
Oh vielen Dank
Mit einem sexy Bauch kann ich gut leben.
Wie hieß das nochmal? Waschbärbauch oder so ähnlich...
Naja herzliche Grüße zurück an meinen kleinen Fanclub :)
Wer meinen Bauch und den Rest von mir - und natürlich auch andere sensationelle Improvisationsschauspieler sehen will - hat die nächste Möglichkeit am 21.04. um 20.00 im Haus Steinstraße.
Awsome!
Herzlichen Glueckwunsch zur Neugruendung! Einige von euch kenne ich ja noch aus alten adhoc-Zeiten, allen voran die liebe Susi! ;-) Eure Selbstbeschreibungen sind schon mal ausgezeichnet. Das laesst grosse Kunst bei euren Auftritten erwarten. Bin gespannt!
Alles Gute fuer die naechsten Auftritte und herzliche Gruesse aus Neuseeland,
der Stefan
Landung mit geöffnetem Fallschirm
Bin ein langtägiger Fan von den Spruchländern mit einer Besucherquote von 2/3 Auftritten. Zuvor durfte ich in naher Vergangenheit den Anfängerkurs des visitierenden Improtheaters bei den Ad-Hoc-ern besuchen. Nun genieße ich die fortgeschrittene multimixed Gruppe und ihre Finessen aus dem silbernen Koffer, in der so manche Terroristin wohl ne Kalaschnikow verstecken könnte. Nach dem gelungenen (die Gruppe harmonisierte sehr schön) Abend zwischen den Bücherregalen der Doppel-X-Bibo freue ich mich auf Euren morgigen Auftritt.
Viel Glück und Spaß, freue mich auf die neurophysiologische Ansteuerung des Nervus phrenicus, sprich(länder)Zwerchfelltraining, zu deutsch LACHEN.
Viel Glück und viel Spass wünsch' ich euch !!!
Na, die alten von Sokratheater, jetzt seid ihr ohne mich Stars geworden... Ich freue mich so sehr, dass ihr was neues unternommen habt !!!!!!!
Wann kommt ihr hier bei uns in Frankreich spielen ??????????????
Ich freu´ mich...
... über Euch und auf Euch, liebe Ex-Ad-Hoc-Kollegen und Neu-Spruchlander!
Ich habe mir den 3.März dick in den Kalender eingetragen, allerdings habe ich wieder das "alte Problem": ich muß in Dresden arbeiten... Ich versuche aber, bei Eurem Auftritt dabei zu sein, weil das ganz sicher lustig und spannend und schön wird.
Liebe Grüße und bis ganz bald mal (hoffe ich!).
Ulrike
So dann eröffne ich mal den
So dann eröffne ich mal den Reigen der vielen Tausend Gästebucheinträge.
Vielen Dank an MonaLIESA das wir am 20.02. dort auftreten durften.
Ich fands nen gelungenen Abend.
Kommt alle ins Dachtheater...