Die Spruchpiloten
Am Anfang war das Wort. Nein, am Anfang war das Licht. Ach, auch das war es nicht: Am Anfang war das Ende. Zumindest stimmt das für Spruchlandung. Als sich die beiden Leipziger Improgruppen Ad Hoc und Sokratheater im Spätsommer 2006 auflösten, fand sich Spruchlandung als Auffanglager für die nun heimatlosen Improvisateure zusammen.

Wie wir wurden was wir sind...
Manche von uns sind schon seit zehn Jahren im Geschäft, die meisten seit 2004 dabei und ein paar Frischlinge gibt es auch. Um unsere Improkünste immer weiter zu entwickeln, haben einige von uns an Workshops bei folgenden Künstlern teilgenommen:
Lee White (Crumbs)
Steve Sim (Crumbs)
Franka Söll (Kaltstart)
Knut Kalbertodt (Steife Brise)
Marcus Urban Fischer (Impro005 Münster)
Sebastian Sommer
Paul Lederer
Larsen Sechert (Knalltheater)
Und was ist Improvisationstheater?
Improtheater entsteht bei jeder Vorstellung neu. Jede Szene wird von Grund auf im Augenblick des Spiels geschaffen. Wir gehen auf die Bühne, ohne zu wissen, wie die folgende Szene aufgebaut sein wird. Dabei gibt es auch keine fertigen Texte und keine vorbestimmten Rollen. Hilfe kommt vom Publikum, denn die Zuschauer geben einen Ort, eine Beziehung zwischen zwei Personen oder vielleicht eine Sportart vor, die in der Szene eine Rolle spielen muss.
