Christina erblickte beinahe pünktlich zur Mitternachtsstunde am sechsten des Karnevalsmonats Februar in der bunten Stadt Linz im schönen Rheinland das Licht der Welt.

Ihr folgten auf dem Fuße noch zwei wunderbare Schwestern mit denen sie, nebst zahlreichen Hühnern aufwuchs. Hierdurch durfte sie schon im frühesten Kindesalter das Improvisationstheater im täglichen Familiendrama erlernen. Naturgemäß zumeist in Form der Komödie, dem erblich bedingten rheinischen Frohsinn entsprechend.

Ihre ersten Schritte auf den Brettern, die die Welt bedeuten, tat sie als gerade sechs Jahre zählender Stöpsel in der Rolle des grauen Männleins im Märchen „Hans im Glück“ der Gebrüder Grimm. Es folgten Rollen wie „Till Eulenspiegel“, als geldgieriger Spielhöllenbesitzer in Goldoni’s „Das Kaffeehaus“ oder in Gestalt der Pest in Albert Camus „Belagerungszustand“.

Wenn sie nicht gerade, wie so oft, in der Weltgeschichte herumreist, oder wie man in ihrer Heimat zu sagen pflegt ‚op Jück is‘, lebt und arbeitet sie in Berlin.