Mirko_gross1Erste Erfahrungen im Theaterspiel konnte Mirko im zarten Alter von zwölf Jahren bei einer geringfügig abgewandelten Inszenierung von Brechts „Galileo Galilei“ sammeln. Von diesem Projekt existiert sogar noch ein eher peinlicher Videobeweis, den er aber gut versteckt hält.

Seit dieser Zeit hat er unter anderem bei den Characters aus Langenselbold im Rennaissance-Kostüm und mit gepuderter Perücke auf der Bühne gestanden, für eine Komparsenrolle das Marschieren, Lanzenfechten und Trommelschlagen gelernt und war sogar schon mal ein Gott. Naja, ein Götterbote wenigstens. „Ad Hoc“ gewährte Mirko seinen ersten Ausflug ins Improvisationsfach und bislang bereut er noch nichts, was er beim Improvisieren je auf der Bühne (oder dahinter) gesagt und getan hat.

Nach zwei Jahren bei Spruchlandung hat er 2008 Leipzig (Sachsen) schweren Herzens verlassen um in Oldenburg (Niedersachsen) herumzudoktern. Zu der Frage, ob der Umzug einen Abstieg darstellte, äußert er sich nicht öffentlich. Seit 2015 ist wieder zurück, mit weniger Haar und einem schmutzigeren Wortschatz als je zuvor.